Stadtgefühl
So fühlt sich Reutlingen an
Reutlingen fasziniert durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus reichsstädtischem Selbstbewusstsein, geschäftiger Einkaufskultur und grandioser Albnatur. Die gotische Marienkirche überragt die Altstadt und verleiht dem Marktplatz eine ehrwürdige und geschichtsträchtige Silhouette. In den Fußgängerzonen der Wilhelmstraße herrscht ein reges, heiteres Treiben zwischen Warenhäusern, Boutiquen und Straßencafés. Der mächtige Bergkegel der Achalm steht wie ein Wächter über dem Tal und fängt das warme Licht der Nachmittagssonne ein. Das Rauschen der Echaz begleitet Spaziergänger durch die weitläufigen Parkanlagen der Innenstadt. In den Traditionsgasthäusern genießen Einheimische und Gäste schwäbische Spezialitäten und regionale Weine in geselliger Runde. Hier begegnen sich mittelalterliche Baukunst, zukunftsweisende Hochtechnologie und schwäbische Gastfreundschaft auf harmonische Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt, stieg Reutlingen um 1240 unter den Staufern zur Freien Reichsstadt auf und verteidigte seine Unabhängigkeit über Jahrhunderte gegen Württemberg. Nach der Belagerung von 1247 erbauten die Bürger die monumentale Marienkirche als Dank für die Rettung der Stadt. Ein verheerender Großbrand im Jahr 1726 zerstörte weite Teile der Altstadt, woraufhin beim Wiederaufbau die berühmte enge Spreuerhofstraße entstand. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Reutlingen zu einem führenden Zentrum der württembergischen Textil- und Maschinenbauindustrie, angeführt von Unternehmerpersönlichkeiten wie Gustav Werner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Stadt durch den Zuzug von Fachkräften und den Ausbau der Hochschulen zur heutigen modernen Großstadt heran. Museen, historische Stadttore und Kirchen halten dieses reiche reichsstädtische und industrielle Erbe lebendig. Bis heute pflegt Reutlingen seine Geschichte mit großem Stolz.