Stadtgefühl
So fühlt sich Rom an
In Rom liegt stets die majestätische Erhabenheit dreier Jahrtausende Geschichte in der Luft. Das sanfte Plätschern barocker Brunnen verbindet sich mit dem lebhaften Stimmengewirr in den Straßencafés. Auf den sonnigen Plätzen genießen Einheimische ihren Espresso im Schatten antiker Säulen und Paläste. Aus den traditionellen Trattorien strömt der würzige Duft von Pasta Cacio e Pepe und knuspriger Pizza Romana. Am späten Nachmittag taucht das goldene Sonnenlicht die ockerfarbenen Ziegelfassaden in warme Farbtöne. Entlang des Tiber weht eine frische Brise durch die schattigen Platanenalleen. Die Römer pflegen eine herzliche, gelassene Gastfreundschaft und sind stolz auf ihre Stadtkultur. Rom wirkt überwältigend, lebendig und zeitlos schön.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Rom entstand der Legende nach im Jahr 753 vor Christus durch Romulus und Remus auf dem Palatin-Hügel. In der Antike stieg die Siedlung von einer Republik zur Hauptstadt des Römischen Reiches auf, das den gesamten Mittelmeerraum beherrschte. Kaiser Augustus gestaltete die Stadt in Marmor um und schuf monumentale Foren und Theater. Mit dem Aufstieg des Christentums wurde Rom zum Sitz der Päpste und geistigen Zentrum des Abendlandes. In der Renaissance und im Barock schufen Meister wie Michelangelo, Raffael und Bernini unvergleichliche Kunstwerke und Paläste. Im Jahr 1871 wurde die Stadt zur Hauptstadt des neu geeinten Königreichs Italien erklärt. Das traditionsreiche Fest Festa de' Noantri im Juli belebt die Gassen von Trastevere mit Prozessionen, Musik und Märkten. Diese Bräuche halten die historische Identität der Stadt lebendig.