Stadtgefühl
So fühlt sich Tivoli an
In Tivoli liegt stets das Rauschen mächtiger Kaskaden und der Zauber fürstlicher Renaissance-Gärten in der Luft. Auf der Piazza Trento genießen Einheimische ihren Espresso mit Blick auf das historische Klostertor. In den traditionellen Trattorien duftet es nach gegrilltem Lammfleisch, frischer Pasta und feinem Sabina-Olivenöl. An den Hängen des Aniene-Tals spiegeln sich antike Tempelsäulen im Sonnenlicht wider. Die kühle Bergluft bietet selbst im Hochsommer eine erfrischende Abkühlung von der Hitze der Ebene. Die Bürger pflegen eine kultivierte, herzliche Gastfreundschaft. Tivoli wirkt magisch, geschichtsträchtig und erhaben.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Tivoli entstand als antike Siedlung Tibur lange vor der Gründung Roms an den Wasserfällen des Aniene. In römischer Zeit wählten Kaiser wie Hadrian und Dichter wie Horaz die Hänge wegen des milden Klimas als Sommerfrische. Kardinal Ippolito II. d'Este ließ ab 1550 die prachtvolle Villa d'Este durch Pirro Ligorio errichten, die Maßstäbe für die Gartenarchitektur Europas setzte. Im 19. Jahrhundert gestaltete Papst Gregor XVI. den Park der Villa Gregoriana nach einer verheerenden Flussflut neu. Das alljährliche Fest der Inchinata im August feiert das Zusammentreffen zweier historischer Heiligenbilder in den Gassen der Altstadt.