Stadtgefühl
So fühlt sich Velletri an
In Velletri empfängt Besucher die bodenständige Heiterkeit einer traditionsreichen Weinstadt an den Hängen der Vulkanberge. Auf der Piazza Cairoli genießen Einheimische ihren Espresso unter dem Schatten des gotischen Uhrenturms. In den traditionellen Fraschette-Weinstuben duftet es nach frisch gebackenem Brot, Porchetta und lokalem Weißwein. Am Nachmittag leuchten die Ziegelfassaden der Adelspaläste im warmen Sonnenlicht. Von den Aussichtsbalkonen schweift der Blick weit über die Rebhänge bis zum glitzernden Meer. Die Bürger pflegen eine herzliche, gastfreundliche Lebensart. Velletri wirkt lebendig, traditionsreich und naturnah.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Velletri entstand in vorrömischer Zeit als befestigte Metropole Velitrae des Volskerstammes. Die Familie des ersten römischen Kaisers Augustus stammte aus Velletri, wo er seine Jugend verbrachte. Im Mittelalter behauptete sich die Stadt als freie Bürgergemeinde unter dem Schutz des Papsttums. Die Errichtung des gotischen Torre del Trivio im 14. Jahrhundert symbolisierte diesen bürgerlichen Freiheitsstolz. Das alljährliche Traubenfest Festa dell'Uva im Oktober feiert die Weinlese mit historischen Festwagen, Verkostungen und Musik auf den Plätzen. Diese Bräuche halten die reiche Identität der Stadt lebendig.