Stadtgefühl
So fühlt sich Bülach an
Bülach vermittelt das einladende Lebensgefühl einer stolzen Schweizer Marktstadt mit gelebter Gemeinschaft. In den Fachwerkgassen der Altstadt spürt man die historische Kontinuität und handwerkliche Tradition. An Markttagen herrscht auf der Marktgasse ein buntes und fröhliches Treiben zwischen Gemüseständen und Blumenarrangements. Das Stadtbild wirkt überaus gepflegt, blumengeschmückt und harmonisch in die Landschaft eingebunden. Die Bewohner begegnen sich auf den Plätzen mit einer vertrauten Herzlichkeit. Gleichzeitig spürt man die wirtschaftliche Dynamik des Zürcher Unterlands in den modernen Quartieren. Durch die umliegenden Wiesen und Wälder bleibt die Natur stets nur wenige Schritte entfernt. An den Abenden strahlen die beleuchteten Riegelhäuser und die Stadtkirche eine behagliche Wärme aus.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Archäologische Grabungen belegen eine kontinuierliche Besiedlung des Bülacher Raumes seit der Bronze- und Eisenzeit. In der Römerzeit befanden sich mehrere Gutshöfe in der fruchtbaren Ebene des Unterlands. Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte im Frühmittelalter im Zusammenhang mit kirchlichen Güterübertragungen. Im Jahr 1384 verlieh Herzog Leopold III. von Österreich dem Ort das Stadtrecht und das Marktrecht. Nach dem Übergang an die Stadt Zürich im 15. Jahrhundert festigte Bülach seine Stellung als regionaler Hauptort und Gerichtssitz. Der verheerende Stadtbrand von 1506 führte zum planmäßigen Wiederaufbau mit den bis heute prägenden Fachwerkbauten. Im 19. Jahrhundert brachte der Bau der Glatthalbahn und die Ansiedlung der Glasindustrie einen tiefgreifenden wirtschaftlichen Strukturwandel. Kulturell pflegt die Stadt ihr reiches historisches Erbe durch Museen, traditionelle Märkte und ein aktives Vereinsleben. Das architektonische Ensemble der Altstadt steht heute unter eidgenössischem Denkmalschutz.