Stadtgefühl
So fühlt sich Winterthur an
Winterthur besticht durch das unverwechselbare Flair einer kultivierten Museumsstadt, die historischen Industriecharme mit der Gelassenheit einer Gartenstadt verbindet. In der autofreien Altstadt prägen Straßencafés, Marktstände und flanierende Menschen eine heitere und entspannte Atmosphäre. Die monumentalen Backstein- und Stahlbauten im Sulzer-Areal strahlen eine kreative, urbane Dynamik aus. Überall im Stadtgebiet öffnen sich gepflegte Pärke und Gärten, die der Stadt ihren grünen Charakter verleihen. Auf den Kulturplätzen und in den Museumsräumen spürt man die tiefe Wertschätzung für Kunst und Bildung. Die Bewohner begegnen Gästen mit einer offenen, weltgewandten Herzlichkeit. Durch die umgebenden bewaldeten Hügel bleibt die Natur immer im Blickfeld. An den Abenden laden die Terrassen am Bäumli zu spektakulären Sonnenuntergängen mit Blick über die Dächer der Stadt ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Winterthur reicht bis in die Römerzeit zurück, als die Siedlung Vitudurum als befestigter Posten an der Fernstraße entstand. Im Mittelalter wurde die Stadt von den Grafen von Kyburg gegründet und im Jahr 1264 mit dem Stadtrecht ausgestattet. Unter den Habsburgern entwickelte sich Winterthur zu einer wohlhabenden Handwerker- und Handelsstadt im Schatten von Zürich. Der entscheidende wirtschaftliche Aufstieg begann im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung durch Pionierunternehmen wie Gebrüder Sulzer und die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik. Die Stadt wuchs zu einem weltweit führenden Maschinenbauzentrum heran. Wohlhabende Industriellenfamilien wie die Reinharts stifteten bedeutende Kunstsammlungen und schufen die Basis für den Ruf als Museumsstadt von Weltrang. Im 20. Jahrhundert gelang der vorbildliche Strukturwandel von der Schwerindustrie zur modernen Bildungs- und Kulturstadt. Bis heute pflegt Winterthur sein reiches industrielles und museales Erbe in lebendigem Zusammenspiel mit zeitgenössischer Architektur.