Stadtgefühl
So fühlt sich Kloten an
Kloten zeichnet sich durch ein faszinierendes Spannungsfeld zwischen internationaler Weltläufigkeit und schweizerischer Gemütlichkeit aus. Über dem Talboden steigen Flugzeuge in den Himmel, während in den Parks am Altbach Enten auf dem Wasser schwimmen. Auf dem modernen Stadtplatz herrscht an Markttagen ein reges Treiben zwischen Einheimischen und internationalen Fachkräften. Die Architektur spannt einen Bogen von liebevoll renovierten Fachwerkhäusern bis zu futuristischen Glasbauten im Areal The Circle. In den Restaurants und Straßencafés begegnen sich Geschäftsreisende, Sportfans und Familien in ungezwungener Atmosphäre. Durch die ausgedehnten Waldgebiete bleibt die erholsame Natur immer nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Die Stadt wirkt sauber, hervorragend organisiert und voller zukunftsorientierter Dynamik. An den Abenden kehrt in den Wohnquartieren und Parkanlagen eine wohltuende Ruhe ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Kloten reicht bis in die römische Kaiserzeit zurück, als hier das Kastell Castellum Claudium als wichtiger Stützpunkt an der Römerstraße stand. Im Frühmittelalter bildete der Ort ein bedeutendes alemannisches Bauerndorf unter der Herrschaft verschiedener Klöster und des Bistums Konstanz. Die reformierte Christuskirche auf dem Kirchhügel zeugt mit ihrer jahrhundertelangen Baugeschichte von der religiösen Tradition der Gemeinde. Bis weit ins 20. Jahrhundert blieb Kloten eine beschauliche Agrargemeinde im Glatttal. Die historische Wende erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Entscheidung, den internationalen Großflughafen auf dem Klotener Moos zu errichten. Mit der Eröffnung im Jahr 1948 wandelte sich das Bauerndorf rasant zu einer modernen Stadt und zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Schweiz. Kulturell pflegt die Stadt ihr geschichtliches Erbe im Bücheler-Hus und verbindet dies mit zeitgenössischen Kulturangeboten. Das Zusammenspiel von römischen Wurzeln, bäuerlicher Tradition und Luftfahrtgeschichte prägt bis heute die Identität des Ortes.