Stadtgefühl
So fühlt sich Rho an
In Rho verbindet sich die weltgewandte Dynamik eines internationalen Messeplatzes mit der beschaulichen Gemütlichkeit einer traditionsreichen lombardischen Kleinstadt. Auf der Piazza San Vittore treffen sich Einheimische am Vormittag auf einen schnellen Espresso und besprechen Neuigkeiten. In den Bäckereien duftet es nach frisch gebackenem toskanisch-lombardischem Brot und feinem Gebäck. Vor der barocken Fassade des Santuario dell'Addolorata herrscht eine andächtige, friedvolle Stille. Nur wenige Minuten entfernt zieht das Messegelände mit seiner kühnen Glasarchitektur Geschäftsreisende aus aller Welt an. Die Bürger pflegen eine aufgeschlossene, herzliche Gastfreundschaft. Rho wirkt lebendig, zukunftsorientiert und geschichtsbewusst zugleich.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Rho entstand in römischer Zeit als Militär- und Handelsstation an der antiken Konsularstraße Via Mediolanum-Verbannus. Im Mittelalter entwickelte sich die Siedlung zu einer befestigten Marktgemeinde unter Mailänder Herrschaft. Im 16. Jahrhundert begründete die wundersame Tränenerscheinung eines Marienbildes den Bau der monumentalen Wallfahrtskirche Santuario dell'Addolorata durch den berühmten Baumeister Pellegrino Tibaldi. Im 20. Jahrhundert vollzog die Gemeinde durch die Ansiedlung von Industrie- und Chemiebetrieben einen rasanten Aufschwung. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts setzte der Bau des neuen Messegeländes Fiera Milano und die Durchführung der Weltausstellung Expo 2015 Maßstäbe für moderne Stadtentwicklung. Das alljährliche Fest zu Ehren von San Vittore im Mai wird mit feierlichen Umzügen, Konzerten und Märkten im Zentrum zelebriert. Diese Bräuche halten die traditionsreiche Identität der Bürgerschaft lebendig.