Stadtgefühl
So fühlt sich Campione d'Italia-CH an
In Campione d'Italia empfängt Besucher die elegante Atmosphäre einer kosmopolitischen Enklave am Wasser. Das monumentale Kasinogebäude aus rotem Stein spiegelt sich eindrucksvoll in den Wellen des Luganersees wider. Entlang der palmengesäumten Seepromenade flanieren Gäste und genießen das weite Panorama auf Lugano. Der Duft von feuchtem Seewasser, Zypressen und italienischem Espresso liegt warm in der Luft. Schiffe legen mit leisem Motorengeräusch am Holzsteg an und verbinden die Enklave mit den Schweizer Uferorten. In den Straßenrestaurants vermischen sich italienische Sprachmelodien und das Klappern von Gläsern bei feiner Kulinarik. Die bewaldeten Berghänge im Hintergrund rahmen die Bucht schützend ein. Am Abend taucht die untergehende Sonne die Uferfront in goldenes Licht. Es ist ein Ort der Gegensätze, des Stils und der mediterranen Lebenslust.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Campione d'Italia reicht bis in das Frühmittelalter zurück, als der langobardische Herrscher Totone das Land im Jahr 777 dem Kloster Sant'Ambrogio in Mailand vermachte. Diese Schenkung begründete die bis heute bestehende Sonderstellung als italienische Exklave auf Schweizer Boden. Im Mittelalter erlangten die Magistri Campionesi weltweite Berühmtheit als geniale Bildhauer und Baumeister an Domen wie in Modena und Mailand. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort durch das 1933 eröffnete Spielkasino zu einem Treffpunkt des internationalen Jetsets. Die Errichtung des neuen Kasinokomplexes durch Mario Botta im Jahr 2007 setzte ein kühnes architektonisches Zeichen. Trotz politischer und wirtschaftlicher Wandlungen bewahrte die Enklave ihre enge Verbindung zur Schweiz. Heute pflegt die Gemeinde ihr baukulturelles und künstlerisches Erbe mit großem Stolz.