Stadtgefühl
So fühlt sich Campi Bisenzio an
In Campi Bisenzio spürt man den pulsierenden Tatendrang eines modernen Handelszentrums, das dennoch stolz auf seine historischen Wurzeln blickt. Während in den Gewerbeparks und Einkaufszonen reger Betrieb herrscht, strahlen die Plätze der Altstadt eine angenehme Gemütlichkeit aus. Auf der Piazza Fra Ristoro treffen sich die Einwohner zum morgendlichen Espresso und Neuigkeitenaustausch. Entlang der Ufer des Bisenzio weht eine frische Brise durch das Flusstal. Die Bürger sind stolz auf ihre Erfindergeschichte und das traditionelle Handwerk der Strohflechterei. In den Restaurants werden herzhafte Spezialitäten der toskanischen Traditionsküche serviert. Die Atmosphäre ist aufgeschlossen, geschäftig und herzlich. Campi Bisenzio präsentiert sich als zukunftsorientierte Stadt mit einer hohen Lebensqualität mitten in der Florentiner Ebene.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Campi Bisenzio entstand im Mittelalter als befestigte Marktsiedlung an der strategischen Furt über den Fluss Bisenzio. Im 14. Jahrhundert errichtete die Republik Florenz die mächtige Festung Rocca Strozzi zur Sicherung der Westgrenze gegen Angriffe aus Pistoia und Mailand. Im 19. Jahrhundert erlangte die Gemeinde weltweite Berühmtheit durch Eugenio Barsanti und Felice Matteucci, die hier 1853 den ersten funktionierenden Verbrennungsmotor der Welt entwickelten. Gleichzeitig blühte die weltberühmte Manufaktur der toskanischen Strohhüte Cappello di Paglia di Firenze auf, die Tausenden Frauen in Heimarbeit Wohlstand brachte. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort rasant zu einem führenden Handels- und Dienstleistungsstandort der Metropolregion Florenz. Das jährliche Fest Palio de' Ciuchi im September lässt historische Bräuche mit feierlichen Umzügen und Folklore lebendig werden. Diese Feierlichkeiten halten die reiche Identität der Gemeinde im Bewusstsein der Bürger wach.