Stadtgefühl
So fühlt sich Scandicci an
In Scandicci verbindet sich die dynamische Innovationskraft eines modernen Design- und Handwerkszentrums mit toskanischer Lebensart. In den Werkstätten und Ateliers entstehen in geduldiger Handarbeit die begehrtesten Lederwaren der weltweiten Modewelt. Auf der futuristischen Piazza della Resistenza treffen sich Studenten, Familien und Berufspendler bei einem Espresso im Schatten moderner Vordächer. Nur wenige Fahrminuten entfernt wiegen sich silbrige Olivenbäume an den ruhigen Hängen von San Vincenzo im Wind. Aus den traditionellen Trattorien strömt der herzhafte Duft von toskanischer Ribollita und gegrilltem Fleisch. Die Bürger sind stolz auf ihre Meisterschaft im Handwerk und die gelungene moderne Stadtentwicklung. Die Atmosphäre ist aufgeschlossen, energiegeladen und herzlich. Scandicci wirkt wie ein zukunftsorientiertes Tor zur Kunstmetropole Florenz.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Scandicci entwickelte sich im Mittelalter aus mehreren ländlichen Pfarrbezirken und der mächtigen Zisterzienserabtei Badia a Settimo. Die Abtei bildete über Jahrhunderte das religiöse und wirtschaftliche Kraftzentrum der gesamten Ebene am Arno. Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden an den Hängen prachtvolle Villen des florentinischen Adels zur Erholung auf dem Land. Nach dem Zweiten Weltkrieg vollzog die Gemeinde einen beispiellosen Wandel zu einem führenden europäischen Zentrum der Feinleder- und Modeindustrie. Internationale Luxusmarken errichteten hier ihre Hauptmanufakturen und Forschungszentren. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts setzte die Stadt mit dem Bau des neuen Zentrums von Richard Rogers und der Straßenbahnlinie Maßstäbe für moderne Architektur. Die traditionsreiche Fiera di Scandicci im Oktober zieht alljährlich hunderttausende Besucher mit Handwerks- und Genussständen an. Dieses Fest spiegelt die enorme wirtschaftliche Tatkraft der Gemeinde wider.