Stadtgefühl
So fühlt sich Comano an
In Comano verbindet sich das moderne Flair eines Medienstandorts mit der Beschaulichkeit eines vornehmen Tessiner Wohndorfs. Über den gepflegten Villengärten wiegen sich Zypressen und Pinien im leichten Talwind. Das Panorama von Lugano breitet sich wie ein lebendiges Gemälde in der Tiefe aus. In den engen Dorfgassen verströmen alte Natursteinmauern und blühende Gärten eine wohltuende Ruhe. Journalisten, Medienschaffende und Anwohner begegnen sich in den kleinen Cafés zu anregenden Gesprächen. Der Duft von feuchtem Waldboden und mediterranen Kräutern liegt in der sauberen Höhenluft. Die Nähe zur Natur schafft einen harmonischen Kontrast zur Betriebsamkeit des Fernsehzentrums. Am Abend funkeln die Lichter der Stadt Lugano weit unten im Talbecken. Es ist ein Ort der Weitsicht, der Ruhe und der modernen Lebensqualität.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Comano reicht bis in das Mittelalter zurück, als der Ort als Bauerndorf auf der fruchtbaren Hochebene entstand. Über Jahrhunderte lebte die Bevölkerung von Landwirtschaft, Weinbau und der Bewirtschaftung der Kastanienwälder. Die Pfarrkirche Santa Maria della Purificazione entstand im Barock und zeugt von der reichen Sakralkunst der Region. Baumeister und Handwerker aus dem Dorf wirkten an bedeutenden Bauten im Tessin und in Norditalien mit. Eine grundlegende Wandlung erlebte die Gemeinde in den 1970er-Jahren mit dem Bau des Sendezentrums der RSI. Comano entwickelte sich zum medialen und audiovisuellen Mittelpunkt der gesamten italienischsprachigen Schweiz. Gleichzeitig wuchs der Ort zu einer begehrten Wohngemeinde mit anspruchsvoller Architektur heran. Heute pflegt die Gemeinde ihr historisches Ortsbild und ihre moderne Rolle als Medienstandort mit großem Erfolg.