Stadtgefühl
So fühlt sich Varese an
In Varese empfängt Besucher eine Atmosphäre von vornehmer fürstlicher Eleganz und alpiner Frische. Unter den historischen Arkaden des Corso Matteotti genießen Einheimische ihren Espresso und feine Törtchen in traditionsreichen Kaffeehäusern. Aus den Konditoreien strömt der Duft der berühmten Kuchenspezialität Dolce Varese und von feinem Mandelgebäck. In den Schlossparks leuchten die bunten Blumenrabatten im sanften Licht der Voralpen. Von den Hügeln weht stets eine erfrischende Brise herab, die selbst an heißen Sommertagen für ein angenehmes Klima sorgt. Die Bürger pflegen eine gepflegte, herzliche Gastfreundschaft und sind stolz auf ihre intakten Gartenanlagen. Varese wirkt kultiviert, naturnah und verzaubert Gäste mit seiner harmonischen Verbindung aus Architektur und Landschaft.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Varese entwickelte sich im Frühmittelalter als befestigter Marktort an den Handelswegen zwischen Mailand und der Schweiz. Im 18. Jahrhundert wählte Herzog Francesco III. d'Este von Modena die Stadt als Sommerresidenz und ließ den prachtvollen Palazzo Estense mit seinen Gärten errichten. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts schufen visionäre Baumeister und Künstler den monumentalen Kapellenweg des Sacro Monte, der zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Europas wurde. Im Mai 1859 besiegten die Freiwilligen von Giuseppe Garibaldi in der berühmten Schlacht von Varese die österreichischen Truppen und leiteten die Einigung Italiens ein. Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden an den Hängen prachtvolle Jugendstilvillen des Mailänder Großbürgertums. Das alljährliche Fest zu Ehren des Schutzpatrons San Vittore am 8. Mai wird mit feierlichen Prozessionen und kulturellen Veranstaltungen im Zentrum zelebriert. Diese Bräuche spiegeln die tiefe Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadtgeschichte wider.