Stadtgefühl
So fühlt sich Lugano an
Lugano verströmt die kosmopolitische Eleganz einer internationalen Kleinstadt gepaart mit dem Zauber des Südens. Unter den Lauben der Via Nassa flanieren Besucher zwischen Luxusboutiquen und traditionellen Delikatessengeschäften. Auf der Piazza della Riforma herrscht ein reges Treiben bei Espresso und Aperitif unter großen Sonnenschirmen. Die palmengesäumte Seepromenade lädt zu entspannten Spaziergängen mit Blick auf die tiefblaue Bucht ein. Elegante Palazzi aus dem 19. Jahrhundert wechseln sich mit kühnen modernen Bauten ab. Die Atmosphäre ist geprägt von einer harmonischen Mischung aus Schweizer Präzision und italienischer Lebensart. Geschäftsleute in Anzügen begegnen Urlaubern in sommerlicher Kleidung. Wenn am Abend die Lichter der Uferorte aufleuchten, spiegelt sich die Bergkulisse eindrucksvoll im ruhigen See.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste Siedlungsspuren am Ufer des Ceresio reichen bis in die Jungsteinzeit und die Römerzeit zurück. Im Mittelalter stand Lugano im Brennpunkt der Auseinandersetzungen zwischen den Bischöfen von Como und Mailand. Um 1512 gelangte die Region unter die Verwaltung der schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Stadt entwickelte sich zu einem bedeutenden Marktort und Zentrum für Kunsthandwerk und Architektur. Viele namhafte Baumeister und Bildhauer aus dem Tessin prägten mit ihren Werken ganz Europa. Mit dem Bau der Gotthardbahn im späten 19. Jahrhundert begann der Aufstieg Luganos zu einem international renommierten Reiseziel. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zudem zu einem führenden Schweizer Finanzplatz. Das Kulturzentrum LAC setzt heute neue Akzente für das künstlerische und musikalische Schaffen im Kanton.