Stadtgefühl
So fühlt sich Ascona an
Ascona versprüht den Zauber und die Eleganz eines mediterranen Küstenortes im Herzen der Schweizer Alpen. Die bunten Hausfassaden der Piazza spiegeln sich malerisch im klaren, tiefblauen Seewasser wider. Unter Sonnenschirmen genießen Gäste bei sanfter Musik ihren Cappuccino oder ein Glas regionalen Merlot. Das Stimmengewirr in den Cafés mischt sich mit dem leisen Glucksen der Wellen an den Bootsstegen. In den engen Gassen des Borgo laden feine Düfte von Jasmin und frischer Pasta zum Verweilen ein. Die geschichtsträchtige Aura der Künstlerkolonie vom Monte Verità ist bis heute in den Galerien spürbar. Wenn die Abendsonne die Berge in warmes Licht taucht, erwacht die Promenade zu stimmungsvollem Leben. Es ist ein Ort der Muße, des Genusses und der heiteren Lebensfreude.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde belegen eine Besiedlung von Ascona bereits in der Bronze- und Eisenzeit sowie während der römischen Epoche. Im Mittelalter bauten vier adelige Familien Burgen und Wehranlagen, um den strategischen Hafenplatz zu sichern. Das 16. und 17. Jahrhundert brachte eine kulturelle Blüte durch berühmte Künstler wie den Barockmaler Giovanni Serodine. Um 1900 gründeten Aussteiger und Intellektuelle auf dem Monte Verità eine weltberühmte Kolonie zur Erprobung neuer Lebensformen. Künstler wie Paul Klee, Hermann Hesse und Carl Gustav Jung ließen sich von der besonderen Atmosphäre inspirieren. Seit 1985 zieht das Festival JazzAscona alljährlich internationale Musikgrößen an den See. Die Gemeinde pflegt dieses außergewöhnliche Kulturerbe in Museen und Kulturzentren mit großem Stolz.