Stadtgefühl
So fühlt sich Como an
In Como verbindet sich mondäner Seebadzauber mit dem traditionsreichen Stolz einer weltberühmten Seidenstadt. Entlang der Uferpromenade spiegeln sich schneeweiße Raddampfer und historische Villen im tiefblauen Wasser des Sees. Auf der Piazza del Duomo genießen Einheimische und Gäste ihren Espresso im Schatten der reich verzierten Marmorfassade. In den eleganten Boutiquen der Altstadt rascheln edle Seidenschals und Krawatten von internationaler Spitzenqualität. Aus den Trattorien strömt der Duft von fangfrischem Seefisch wie Agoni und herzhafter lombardischer Polenta. Die steil aufragenden grünen Berghänge verleihen dem Ort eine geborgene, fast intime Atmosphäre. Die Bürger pflegen eine kultivierte, zuvorkommende Gastfreundschaft. Como wirkt heiter, mondän und verzaubert Besucher mit seiner zeitlosen Eleganz zwischen Alpen und Wasser.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Como entstand in der Antike als keltische Siedlung und wurde von Julius Cäsar als römische Kolonie Novum Comum am Seeufer planmäßig neu angelegt. Im Mittelalter wuchs die Stadt zu einer mächtigen Stadtrepublik heran, die in steten Konflikten mit Mailand stand. Bedeutende Gelehrte wie Plinius der Ältere und Plinius der Jüngere wurden hier in römischer Zeit geboren. Der Physiker Alessandro Volta erfand hier um 1800 die elektrische Batterie und legte das Fundament für die moderne Elektrizitätslehre. Ab dem 16. Jahrhundert förderten die Herrscher den Anbau von Maulbeerbäumen, was Como zur führenden europäischen Metropole der Seidenweberei machte. Das alljährliche Fest zu Ehren des Stadtpatrons Sant'Abbondio Ende August wird mit traditionellen Gastronomiemärkten und Festgottesdiensten in der romanischen Basilika gefeiert. Diese Bräuche spiegeln die tiefe Verbundenheit der Bürger mit ihrer reichen Stadtgeschichte wider.