Stadtgefühl
So fühlt sich Orselina an
In Orselina empfängt Besucher die erhabene Würde eines berühmten Wallfahrtsortes gepaart mit mondäner Tessiner Hangeleganz. Auf dem Kirchplatz der Madonna del Sasso liegt das weite Panorama des Lago Maggiore wie ein glitzerndes Gemälde zu Füßen. Das Läuten der Kirchenglocken hallt feierlich über die bewaldeten Felswände. In den gepflegten Villengärten wiegen sich Zypressen und Palmen im leichten Seewind. Der Duft von blühenden Kamelien, Magnolien und feuchtem Waldboden liegt warm in der Luft. Pilger, Ausflügler und Bergsportler begegnen sich an den Bergbahnstationen in heiterer Urlaubsstimmung. Die geschützte Hanglage spendet an sonnigen Tagen reichlich Licht und Wärme. Am Abend funkeln die Lichter der Städte Locarno und Ascona tief unten am Wasser. Es ist ein Ort der Einkehr, des Staunens und der landschaftlichen Vollkommenheit.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Orselina ist untrennbar mit der Gründung des Heiligtums Madonna del Sasso im Jahr 1480 verknüpft. Nach einer Marienerscheinung des Franziskanerbruders Bartolomeo d'Ivrea entstand auf dem Felsvorsprung eine Wallfahrtskirche, die rasch überregionale Bedeutung erlangte. Kunstwerke von Künstlern wie Bramantino und Antonio Ciseri machten die Anlage zu einem herausragenden Denkmal der Sakralkunst. Mit dem Bau der Standseilbahn im Jahr 1906 wurde der steile Hang für Pilger und Kurgäste bequem erschlossen. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Orselina zu einer begehrten Wohngemeinde mit herrschaftlichen Villenbauten. Die Eröffnung der Seilbahn nach Cardada im Jahr 1952 und deren spätere Neugestaltung durch Mario Botta setzten architektonische Meilensteine. Heute pflegt die Gemeinde ihr weltberühmtes Kulturerbe mit großem Bewusstsein für den Denkmalschutz.