Stadtgefühl
So fühlt sich Quinto an
In Quinto verbindet sich die leidenschaftliche Sportbegeisterung eines legendären Eishockeyortes mit der erhabenen Stille alpiner Hochtäler. Im Talboden herrscht an Spieltagen ein mitreißendes, festliches Treiben von Fans und Besuchern aus der gesamten Schweiz. Steigt man jedoch zu den historischen Dörfern an den Hangterrassen hinauf, weicht der Trubel einer tiefen, geschützten Ruhe. Dunkelgrauer Granit und sonnengebräuntes Holz prägen das harmonische Bild der alten Steinhäuser. Die reine Hochgebirgsluft schmeckt nach frischem Moos, Tannenharz und sauberem Gletscherwasser. Hoch oben im Val Piora glitzern die Bergseen unter strahlend blauem Himmel. In den traditionellen Gasthäusern duftet es nach frisch aufgeschnittenem Piora-Käse und heißer Polenta. Am Abend taucht die untergehende Sonne die Felsgipfel in glühendes Alpenglühen. Es ist ein Ort der Emotionen, der alpinen Urkraft und der echten Leventiner Gastfreundschaft.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung von Quinto reicht bis in das Frühmittelalter zurück, begünstigt durch die weite Terrassenlage an der Gotthard-Route. Die romanische Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo entstand im 12. Jahrhundert und bezeugt die reiche religiöse und administrative Tradition der Gemeinde. Jahrhundertelang lebte die Bevölkerung von Almwirtschaft, Ackerbau und der Bereitstellung von Säumertieren für den Gotthardtransit. Im Jahr 1917 revolutionierte der Bau der Standseilbahn Ritom für das SBB-Kraftwerk die Nutzung der Wasserkraft im Tal. Weltweiten Kultstatus erlangte die Gemeinde durch die Gründung des Eishockeyclubs HC Ambrì-Piotta im Jahr 1937, der zu einem Identitätssymbol für die gesamte Südschweiz wurde. Die Eröffnung der modernen Gottardo Arena von Mario Botta im Jahr 2021 setzte ein architektonisches Zeichen für die Zukunft. Heute pflegt Quinto sein baukulturelles und sportliches Erbe mit großem Stolz.