Stadtgefühl
So fühlt sich Tschlin an
Tschlin verzaubert durch eine unverfälschte, sonnendurchflutete und andächtige Atmosphäre eines authentischen Unterengadiner Terrassendorfes. In den gepflasterten Gassen verströmen die stattlichen Sgraffitohäuser eine jahrhundertealte Beständigkeit. Das Rauschen des Dorfbrunnens und der Duft von frischem Heu und Malz prägen die Sinne. Auf den Plätzen sprechen die Bewohner das melodische Vallader in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Die weite Sicht über das Inntal schenkt ein befreiendes Gefühl von Licht und Raum. Abends legt sich eine vollkommene Stille über die Terrassen.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Tschlin reichen bis in das 12. Jahrhundert unter dem Namen Ciline zurück. Die Einwohner lebten über Jahrhunderte von ertragreicher Alpwirtschaft und dem Grenzhandel im Dreiländereck. Die spätgotische Kirche San Plasch wurde um 1515 errichtet und zeugt vom Reichtum der historischen Bauernfamilien. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf durch zukunftsorientierte Bio-Projekte und die Gründung der Brauerei zu einem Vorreiter für nachhaltige Regionalentwicklung. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihre rätoromanische Sprache (Vallader) mit großem Stolz.