Stadtgefühl
So fühlt sich Scuol an
Scuol verbindet die vornehme, entspannte Atmosphäre einer traditionsreichen Bäderstadt mit der lebendigen Kultur eines Engadiner Hauptortes. In den gepflasterten Gassen verströmen die Sgraffito-Fassaden der Bürgerhäuser eine jahrhundertealte alpine Beständigkeit. Auf den Plätzen und im Thermalbad begegnen sich Kurgäste, Sportler und Einheimische in ungezwungener Herzlichkeit. Das melodiöse Vallader prägt die sprachliche Identität des Ortes. Abends legt sich eine friedliche Stille über das Inntal unter den beleuchteten Gipfeln der Unterengadiner Dolomiten.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Scuol stammen aus dem 11. Jahrhundert unter dem Namen Schulles. Die heilsame Wirkung der stark kohlensäure- und mineralhaltigen Quellen war bereits im Spätmittelalter bekannt und wurde durch Gelehrte wie Paracelsus gerühmt. Im 19. Jahrhundert wandelte sich der Ort durch den Bau prachtvoller Badehotels zum internationalen Kurort von europäischem Rang. Der Anschluss an die Rhätische Bahn 1913 und der Bau des Vereinatunnels 1999 sicherten die ganzjährige Erreichbarkeit. Bis heute bildet Scuol das kulturelle und sprachliche Zentrum des rätoromanischen Unterengadins (Vallader).