Stadtgefühl
So fühlt sich Lavin an
Lavin verzaubert durch eine heitere, sonnendurchflutete und stolze Atmosphäre eines mustergültig wiederaufgebauten Engadiner Dorfes. Die geradlinigen, klassizistischen Steinhäuser und der Geruch von frischem Holz verströmen eine jahrhundertealte Beständigkeit. Auf den Plätzen sprechen die Bewohner das melodische Vallader in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Das Rauschen des Inn und die wärmende Sonne prägen das Lebensgefühl. Abends legt sich eine friedliche Stille über das Inntal unter dem klaren Sternenhimmel.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Lavin stammen aus dem 12. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Dorf mehrfach von Feuersbrünsten heimgesucht, von denen der Großbrand am 15. Februar 1869 besonders verheerend war und fast das gesamte Dorf vernichtete. Der anschließende Wiederaufbau erfolgte nach modernen städtebaulichen Plänen mit großzügigen, geradlinigen Gassen und klassizistischen Steinhäusern, was Lavin ein einzigartiges architektonisches Gepräge im ansonsten traditionellen Engadin verleiht. Die Kirche San Giachem blieb als einziges historisches Gebäude erhalten. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihr rätoromanisches Kulturgut mit großem Stolz.