Stadtgefühl
So fühlt sich Guarda an
Guarda verzaubert durch eine unverfälschte, sonnendurchflutete und märchenhafte Atmosphäre eines denkmalgeschützten Engadiner Dorfes. In den autofreien Gassen verströmen die stattlichen Sgraffitohäuser eine jahrhundertealte Beständigkeit. Das Rauschen des Dorfbrunnens und das Lachen spielender Kinder prägen das Lebensgefühl. Auf den Plätzen sprechen die Bewohner das melodische Vallader in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Die weite Sicht über das Inntal schenkt ein befreiendes Gefühl von Licht und Weite. Abends legt sich eine vollkommene Stille über die Terrassen unter dem klaren Sternenhimmel.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Guarda reichen bis in das 12. Jahrhundert unter dem Namen Warda zurück. Im 17. Jahrhundert bauten die wohlhabenden Bauernfamilien ihre Häuser nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg im prachtvollen Engadiner Sgraffitostil wieder auf. Durch das 1945 erschienene Bilderbuch Schellenursli von Selina Chönz und Alois Carigiet erlangte das Dorf weltweite Berühmtheit. Für die beispielhafte Erhaltung des historischen Dorfbildes erhielt Guarda 1975 den ersten Wakkerpreis der Schweiz. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihre rätoromanische Sprache (Vallader) und Bräuche wie den Chalandamarz mit größter Sorgfalt.