Stadtgefühl
So fühlt sich Arbedo-Castione an
Arbedo-Castione vereint das lebendige Treiben eines modernen Verkehrsknotens mit der Ruhe dörflicher Wohnquartiere. Im Tal herrscht reger Betrieb an den Bahngleisen und Gewerbeeinheiten, während an den Hängen von Arbedo Beschaulichkeit einkehrt. Das stetige Rauschen von Ticino und Moesa begleitet Spaziergänger auf den breiten Dammwegen. Weinreben an den Gartenmauern künden von der milden Tessiner Sonne. Der Blick wandert über den weiten Talkessel hin zu den steilen Felswänden der umliegenden Berge. In den Dorfbistros trifft man auf eine herzliche und aufgeschlossene Nachbarschaft. Abends kehrt in den Gassen rund um die alten Kirchen eine angenehme Stille ein. Es ist ein praktischer und zugleich naturnaher Wohn- und Aufenthaltsort.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Das Gebiet von Arbedo-Castione war wegen seiner Lage an der Mündung zweier Täler seit der Antike strategisch bedeutsam. Im Jahr 1422 fand hier die blutige Schlacht bei Arbedo zwischen den Eidgenossen und dem Herzogtum Mailand statt. Zum Gedenken an die Gefallenen wurde die Chiesa Rossa errichtet, die bis heute ein wichtiges Mahnmal darstellt. Über Jahrhunderte lebten die Bewohner von der Landwirtschaft, dem Weinbau und dem Fährbetrieb über die ungezähmten Flüsse. Mit dem Bau der Gotthardbahn im späten 19. Jahrhundert wandelte sich Castione zu einer wichtigen Eisenbahnerstation. Später verband eine Schmalspurbahn den Ort mit dem Misox bis nach Mesocco. Heute bewahrt die Doppelgemeinde ihr historisches Gedenken bei gleichzeitiger moderner Infrastrukturentwicklung.