Stadtgefühl
So fühlt sich El Tablero an
In El Tablero schlägt das echte, unverfälschte Herz des Südens abseits der großen Ferienanlagen. Morgens duftet es aus den Handwerksbäckereien nach frischem Brot, während Arbeiter ihren schnellen Cortado an der Bar trinken. Kinder spielen nachmittags auf dem schattigen Kirchplatz, während ältere Nachbarn auf den Bänken Neuigkeiten austauschen. Ein warmer, trockener Wind weht über die Hochebene und sorgt für ein angenehmes Mikroklima. Hektischer Massentourismus fehlt in den Straßen fast völlig. Am Abend füllen sich die einfachen Tapasbars mit Familien zu einem geselligen Ausklang des Tages.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von El Tablero ist eng mit dem landwirtschaftlichen Aufschwung im Süden Gran Canarias im 20. Jahrhundert verknüpft. Ursprünglich eine karge Hochebene, entstand der Ort ab den 1960er-Jahren als Wohnsiedlung für Arbeiter der Tomaten- und Bananenplantagen. Mit dem einsetzenden Tourismus in Maspalomas wuchs die Siedlung rasant zu einem lebendigen Wohnort für Dienstleister heran. Die Kirche Santísima Trinidad wurde zum spirituellen Mittelpunkt der jungen Gemeinschaft. Trotz des städtischen Wachstums hat sich der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft bewahrt. Alljährlich im Mai feiert der Ort sein Patronatsfest mit traditionellen Folkloreumzügen, Musik und Tanz auf den Straßen.