Stadtgefühl
So fühlt sich Arinaga an
In Arinaga weht fast immer eine frische Meeresbrise, die die Luft mit feinem Salzstaub erfüllt. Auf der kilometerlangen Promenade joggen Einheimische am Morgen, während Angler ihre Ruten über das Geländer halten. Das Klappern der Segelmasten im Wind mischt sich mit dem rhythmischen Brechen der Wellen an den Felsen. In den Straßencafés sitzen Bürger beim Frühstück und diskutieren die Neuigkeiten des Tages. Abends beleben Familien die autofreie Flaniermeile, um die kühle Abendluft am Wasser zu genießen. Das Ambiente bleibt auch in der Hochsaison angenehm bodenständig und unaufgeregt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Bereits vor der spanischen Kolonisation nutzten altkanarische Fischer die fischreiche Bucht zur Nahrungsgewinnung. Nach der Eroberung im 16. Jahrhundert gewann die Küste durch die Gewinnung von Meersalz und Kalkstein wirtschaftliche Bedeutung. Historische Kalköfen an der Küstenlinie zeugen noch heute von der mühsamen Gewinnung des Baustoffs für die Kolonialstädte der Insel. Der Leuchtturm Faro de Arinaga leitete ab 1897 Dampfschiffe sicher entlang der tückischen Klippen der Südostküste. Jedes Jahr im August feiert der Ort die Vará del Pescao, bei der geröstete Sardinen direkt am Strand verteilt werden. Heute steht der Schutz des artenreichen Meeresbiotops im Mittelpunkt der kommunalen Kultur.