Stadtgefühl
So fühlt sich Santa Maria in Calanca an
Santa Maria in Calanca empfängt Besucher mit der erhabenen, sonnendurchfluteten und stillen Atmosphäre eines geschichtsträchtigen Bergklostersitzes. Auf der Aussichtsterrasse Belvedere liegt eine heitere Weite, die vom Geläut der Kirchenglocken harmonisch untermalt wird. In den Steingassen sprechen die Bewohner das melodische Italienisch des Tals in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Die exponierte Höhenlage verleiht dem Ort ein befreiendes Gefühl von Licht und Raum. Abends legt sich eine andächtige, friedliche Stille über die Felsenterrasse unter dem klaren Sternenhimmel.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste bronzezeitliche Siedlungsspuren auf dem Felssporn belegen eine frühe Besiedlung der sonnigen Terrasse von Santa Maria. Im Mittelalter fungierte der Ort als religiöses und politisches Zentrum des gesamten Calancatals unter den Freiherren von Sax-Misox, die den massiven Wehrturm errichteten. Die Kirche Santa Maria Assunta wurde im 17. Jahrhundert zur prächtigen barocken Wallfahrtskirche erweitert und zog Pilger aus ganz Südbünden und der Lombardei an. Bis heute pflegt die kleine Berggemeinde ihr reiches baukulturelles und kirchliches Erbe mit großem Stolz.