Stadtgefühl
So fühlt sich Soazza an
Soazza verzaubert durch eine vornehme, sonnendurchflutete und zugleich andächtige Atmosphäre eines denkmalgeschützten Bündner Süddorfes. Das einheitliche Bild der weißen Patrizierpaläste und der Duft von gerösteten Kastanien im Herbst prägen die Sinne. In den Gassen sprechen die Bewohner das melodische Italienisch des Misox in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Die exponierte Hanglage verleiht dem Ort ein Gefühl von Licht und Weite. Abends legt sich eine tiefe, friedliche Stille über die Steinhäuser unter dem funkelnden Sternenhimmel.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Soazza reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Im Mittelalter gehörte das Dorf zur Herrschaft der Freiherren von Sax-Misox und trat 1496 dem Grauen Bund bei. Im 17. und 18. Jahrhundert erlangten viele Bürgerfamilien durch Handelsbeziehungen und Auswanderung nach Norditalien großen Wohlstand, der sich im Bau stattlicher Patrizierpaläste niederschlug. Für den vorbildlichen Erhalt und die behutsame Pflege seines historischen Dorfbildes wurde Soazza 1988 mit dem renommierten Wakkerpreis ausgezeichnet. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihr baukulturelles Erbe mit großem Stolz.