Stadtgefühl
So fühlt sich Gallarate an
In Gallarate verbindet sich die kultivierte Eleganz einer wohlhabenden Handelsstadt mit dem kreativen Geist zeitgenössischer Kunst. Auf der weiten Piazza Libertà genießen Einheimische ihren Espresso unter den Sonnenschirmen historischer Kaffeehäuser. In den Traditionskonditoreien duftet es nach den berühmten Amaretti di Gallarate, einem zarten Mandelgebäck mit weichem Kern. Im modernen Museum MA*GA faszinieren farbenfrohe Kunstwerke und Missoni-Textilentwürfe Kunstliebhaber aus aller Welt. Die Bürger pflegen eine aufgeschlossene, zuvorkommende Gastfreundschaft und sind stolz auf ihre intakte Stadtkultur. Am späten Nachmittag beleben sich die Fußgängerzonen mit Spaziergängern und Einkaufsbegeisterten. Gallarate wirkt stilvoll, gepflegt und dynamisch im Herzen des Alto Milanese.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Gallarate entstand in römischer Zeit als wichtiger Markt- und Etappenort an den Straßen zu den Alpenpässen. Im Mittelalter wuchs die Siedlung unter der Herrschaft der Erzbischöfe von Mailand und der Familie Visconti zu einer befestigten Stadt heran. Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort dank innovativer Fabrikantenfamilien zu einem florierenden Zentrum der Baumwoll- und Textilindustrie. Bedeutende Mode- und Textilmarken wie Missoni begründeten hier ihren weltweiten Erfolg. Das 1966 gegründete Museum MA*GA entwickelte sich zu einer der wichtigsten Institutionen für zeitgenössische Kunst in Norditalien. Das alljährliche Fest zu Ehren der Schutzpatrone San Cristoforo im Juli wird mit Konzerten, Märkten und festlicher Beleuchtung im Zentrum zelebriert. Diese Bräuche spiegeln die tiefe Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadtgeschichte wider.