Stadtgefühl
So fühlt sich Tujetsch an
Tujetsch verbindet die sonnige, schneesichere Geborgenheit eines rätoromanischen Hochtals mit der vitalen Energie eines modernen Wintersportresorts. Das Rauschen des jungen Rheins und der Duft von Zirben- und Lärchenholz prägen die Sinne. In den Straßen sprechen die Bewohner das melodische Sursilvan in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Auf den Pisten und im Erlebnisbad herrscht eine heitere, gelassene Ferienstimmung unter den majestätischen Gipfeln. Abends legt sich eine tiefe, friedliche Bergruhe über die Weiler unter dem funkelnden Alpenhimmel.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste Siedlungsspuren im Raum Tujetsch reichen bis in das 8. Jahrhundert zurück, als das Kloster Disentis das obere Rheintal rodet und urbar machte. Im 12. Jahrhundert wanderten deutschsprachige Walser über den Chrüzlipass ein und hinterließen sprachliche und bauliche Spuren in der romanischen Talschaft. Die Eröffnung der Oberalppass-Straße im 19. Jahrhundert und der Bau der Schmalspurbahn 1926 beendeten die winterliche Isolation. Einen historischen Meilenstein bildete der Bau des Gotthard-Basistunnels, dessen Multifunktionsstelle Sedrun tief im Berginneren liegt. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihr rätoromanisches Kulturgut mit großem Stolz.