Stadtgefühl
So fühlt sich Trun an
Trun strahlt die erhabene, traditionsbewusste und kunstsinnige Atmosphäre eines geschichtsträchtigen Bündner Kulturortes aus. Das Gedenken an die Begründung des Grauen Bundes und die leuchtenden Farben der Carigiet-Fresken verleihen dem Dorf eine stolze Identität. In den Gassen sprechen die Bewohner das melodische Sursilvan in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Das Rauschen des Vorderrheins und die Weite des Talbeckens prägen das Lebensgefühl. Abends legt sich eine friedliche Stille über die historischen Patrizierhäuser.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Trun ist untrennbar mit der Entstehung des modernen Graubündens verbunden. Im Jahr 1424 schworen die Vertreter der Talgemeinden unter dem Ahorn von Trun den ewigen Grauen Bund, der als Vorläufer der schweizerischen Demokratie gilt. Der Cuort Ligia Grischa diente über Jahrhunderte als Tagungsort des Bundesparlaments. Im 20. Jahrhundert erlangte das Dorf weltweite Bekanntheit als Heimat des Malers Alois Carigiet, dessen Schellenursli-Illustrationen Weltruhm erlangten. Bis heute bildet Trun ein stolzes Zentrum der rätoromanischen Kultur und Sprache.