Stadtgefühl
So fühlt sich Schluein an
Schluein empfängt Besucher mit der friedlichen, sonnendurchfluteten und bodenständigen Atmosphäre eines traditionsreichen rätoromanischen Bauerndorfes. In den gepflasterten Gassen sprechen die Bewohner das melodische Sursilvan in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Die markante Ruine Löwenberg thront als steter Schutzgeist über den Dächern des Dorfes. Das Rauschen des Vorderrheins und die weite Sicht über die Flussaue prägen das Lebensgefühl. Abends legt sich eine andächtige, vollkommene Stille über die historischen Steinhäuser.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Schluein reichen bis in das Frühmittelalter zurück, als der Ort unter der Herrschaft der Bischöfe von Chur stand. Die Freiherren von Löwenberg errichteten im 12. Jahrhundert ihre Felsenburg als strategischen Kontrollposten über das Vorderrheintal. Im 14. Jahrhundert schloss sich die Gemeinde dem Grauen Bund an und sicherte sich damit weitgehende politische Freiheiten. Die spätgotische Kirche Santi Cosma e Damiano zeugt vom hohen sakralen Rang der Gemeinde. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihre rätoromanische Sprache und Kultur mit großem Stolz.