Stadtgefühl
So fühlt sich Vals an
Vals strahlt eine archaische, erhabene und zugleich tiefenentspannte Atmosphäre aus, die seit Jahrzehnten Architekturliebhaber aus aller Welt anzieht. Das einheitliche Bild der grauen Quarzitsteinplatten auf den Dächern und der Duft von Lärchenholz prägen die Sinne. In den Straßen begegnen sich internationale Designkenner, Alpinsportler und einheimische Bergbauern in ungezwungener Herzlichkeit. Das Rauschen des Valser Rheins und die steilen Felswände schaffen ein Gefühl alpiner Geborgenheit. Abends legt sich eine vollkommene Stille über die Thermenbecken und Holzhäuser.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Im 14. Jahrhundert wanderten deutschsprachige Walser aus dem Raum Rheinwald über die Pässe ein und machten das abgelegene Tal urbar. Die Pioniere rodeten die Bergwälder und entwickelten eine unverwechselbare Holz- und Steinbaukultur mit den handgespaltenen Platten des Valser Quarzits. Die heilsame Wirkung der 30 Grad warmen Mineralquelle war bereits im 17. Jahrhundert bekannt und begründete die Badekultur. Mit dem Bau der Therme durch Peter Zumthor im Jahr 1996 setzte das Dorf weltweite Maßstäbe für zeitgenössische Architektur im Einklang mit der Natur. Bis heute pflegt die Gemeinde ihre Walser Mundart mit großem Stolz.