Stadtgefühl
So fühlt sich Lumnezia an
Lumnezia strahlt die tiefe, friedliche Ruhe und das heitere Licht eines sonnigen Bündner Hochtals aus. Die weite, offene Hanglage sorgt für eine lichte und freundliche Grundstimmung in allen Dörfern. In den Gassen und auf den Plätzen sprechen die Bewohner das melodische Sursilvan in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Das Rauschen des Gebirgsbaches und das Geläut der Weidekuhglocken bilden die beruhigende Naturkulisse. Abends versinkt das Tal des Lichts in einer vollkommenen, fast meditativen Stille unter dem klaren Sternenhimmel.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste bronzezeitliche Siedlungsspuren im Raum Lumnezia belegen eine frühe Nutzung der sonnigen Terrassenlagen. Im Mittelalter bildete das Tal eine freie Gerichtsgemeinde unter der Schirmherrschaft der Bischöfe von Chur und schloss sich 1395 dem Grauen Bund an. Die monumentale Pfarrkirche Pleif fungierte über Jahrhunderte als Mutterkirche für das gesamte Tal. Durch die Auszeichnung von Vrin mit dem Wakkerpreis im Jahr 1998 erlangte das Tal weltweite Anerkennung für den vorbildlichen Erhalt seiner Holzbaukultur. Bis heute pflegen die Bewohner ihre rätoromanische Sprache und ihr reiches Brauchtum mit großem Stolz.