Stadtgefühl
So fühlt sich Vrin an
Vrin strahlt die tiefe, friedliche Ruhe und die archaische Würde eines preisgekrönten rätoromanischen Bergdorfes aus. Die markanten Holzbauten von Gion A. Caminada und die sonnenverbrannten Bauernhäuser verströmen eine jahrhundertealte Beständigkeit. In den Gassen sprechen die Bewohner das melodische Sursilvan in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Das Rauschen des Glenners und die Weite der Hochalpen prägen das Lebensgefühl. Abends legt sich eine vollkommene, fast meditative Stille über das Dorf unter dem klaren Sternenhimmel.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Vrin reichen bis in das 13. Jahrhundert unter dem Namen Varins zurück. Über Jahrhunderte lebte die Gemeinde in weitgehender Abgeschiedenheit von traditioneller Viehwirtschaft und dem Saumverkehr über den Diesrutpass ins Tessin. In den 1980er- und 1990er-Jahren setzte das Dorf unter Führung des Architekten Gion A. Caminada ein wegweisendes Projekt zur Dorferneuerung um, bei dem moderne Infrastruktur in traditioneller Holzbauweise errichtet wurde. Die Verleihung des Wakkerpreises 1998 machte Vrin zu einem weltweiten Vorbild für nachhaltige Alpinkultur.