Stadtgefühl
So fühlt sich Jenaz an
Jenaz empfängt Besucher mit der friedlichen und bodenständigen Atmosphäre eines traditionsbewussten Prättigauer Bauerndorfes. Das Rauschen des Taschinasbachs und der würzige Duft von gelagertem Lärchenholz prägen die Sinne. In den dörflichen Gassen begegnen sich Einheimische und Feriengäste mit unaufgeregter, herzlicher Freundlichkeit. Die sonnige Hangterrasse verleiht dem Ort ein helles und offenes Raumgefühl. Abends versinkt das Dorf in einer tiefen, erholsamen Bergruhe unter dem funkelnden Sternenhimmel.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Jenaz stammen aus dem 12. Jahrhundert im Zusammenhang mit der bischöflichen Verwaltung im Prättigau. Im 14. Jahrhundert wanderten deutschsprachige Walser ein und prägten die Holzbauweise und die Rodung der Maiensässe nachhaltig. Um 1526 schloss sich die Gemeinde der Reformation an, wodurch die Pfarrkirche St. Peter zum reformierten Gotteshaus wurde. Durch die zentrale Lage an der alten Talstraße florierte über Jahrhunderte das Handwerk, insbesondere die Holzverarbeitung und die Viehzucht. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihr baukulturelles Erbe mit großem Stolz.