Stadtgefühl
So fühlt sich Celerina/Schlarigna an
Celerina verbindet den mondänen Glanz des Oberengadins mit der intakten Geborgenheit eines traditionellen Bündner Dorfes. Durch die sonnenverwöhnte Hanglage herrscht auf den Plätzen und Terrassen eine heitere, lichtdurchflutete Atmosphäre. In den Gassen hört man das melodiöse Rätoromanisch der Einheimischen neben den Sprachen internationaler Sportgäste. Trotz der Nähe zum geschäftigen St. Moritz hat sich der Ort seinen charmanten dörflichen Charakter bewahrt. Abends kehrt nach Schließung der Bergbahnen eine friedliche, alpine Stille ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Celerina stammen aus dem frühen 14. Jahrhundert unter dem romanischen Namen Schlarigna. Die Bauern lebten über Jahrhunderte von ertragreicher Viehzucht und dem lukrativen Warentransport über die umliegenden Alpenpässe. Die Kirche San Gian wurde 1478 im spätgotischen Stil vollendet und zeugt vom handwerklichen Reichtum der Region. Mit dem Bau des Olympia Bobrun im späten 19. Jahrhundert und dem Anschluss an die Rhätische Bahn 1903 wandelte sich das Dorf zu einem Pionierstandort des Wintersports. Die rätoromanische Sprache (Putér) und das Sgraffito-Handwerk werden bis heute aktiv gepflegt.