Stadtgefühl
So fühlt sich La Punt Chamues-ch an
La Punt Chamues-ch verzaubert durch eine vornehme, erhabene und zugleich friedliche Atmosphäre eines geschichtsträchtigen Engadiner Patrizierdorfes. Das Rauschen des Inn und das leise Plätschern der Dorfbrunnen bestimmen die beruhigende Geräuschkulisse des Ortes. Auf den Straßen begegnen sich ambitionierte Sportler, Kultururlauber und Einheimische mit herzlicher Zurückhaltung. Die breiten Fassaden der herrschaftlichen Engadiner Häuser verströmen eine jahrhundertealte Schutzwirkung gegen die alpine Witterung. Abends legt sich eine tiefe, fast meditative Stille über die weite Talebene.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von La Punt stammen aus dem 12. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Brückenpassage über den Inn. Im 16. und 17. Jahrhundert erlebte das Dorf durch einflussreiche Bündner Adelsfamilien wie die von Albertini eine Blütezeit, die sich im Bau monumentaler Patrizierpaläste niederschlug. Die Gemeinde kontrollierte den einträglichen Saumverkehr über den Albulapass und betrieb wichtige Suststationen. Trotz der Eröffnung der Albulabahn 1903 bewahrte sich der Ort sein intaktes historisches Dorfbild und die rätoromanische Sprache (Putér). Das baukulturelle Erbe wird bis heute streng geschützt.