Stadtgefühl
So fühlt sich Pontresina an
Pontresina verströmt die noble, weltgewandte und zugleich geerdete Atmosphäre eines traditionsreichen Alpinistenortes. Das Nebeneinander von herrschaftlichen Belle-Époque-Fassaden und traditionellen Engadiner Bauernhäusern verleiht dem Ort eine elegante Grandezza. Auf den Straßen begegnen sich internationale Bergsteiger, Kurgäste und Einheimische in ungezwungener Herzlichkeit. Die klare, würzige Bergluft auf 1800 Metern und der Duft von Arvenholz prägen die Sinne. Abends kehrt nach Sonnenuntergang eine andächtige, friedliche Stille unter den vergletscherten Gipfeln ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Pontresina stammen aus dem 12. Jahrhundert unter dem Namen Pontem Sarisinam im Zusammenhang mit der Brücke über den Berninabach. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf durch wagemutige Bergführer und Pioniere wie Johann Coaz zum führenden Bergsteigerzentrum der Ostalpen. Die Erstbesteigung des Piz Bernina im Jahr 1850 leitete das goldene Zeitalter des Alpinismus ein. Der Bau prachtvoller Grand Hotels im Stil der Belle Époque zog den europäischen Hochadel an. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihr reiches rätoromanisches Kulturerbe (Putér) und die Tradition der Bergführerschaft.