Stadtgefühl
So fühlt sich Fläsch an
Fläsch strahlt eine elegante, sonnendurchflutete und zugleich geerdete Atmosphäre aus. Auf den sauberen Dorfstraßen verbindet sich die Ruhe eines Winzerortes mit dem Anspruch internationaler Wein- und Architekturkultur. Der Duft von gärendem Traubenmost im Herbst und das Rauschen des Föhns in den Reben prägen die Sinne. In den Torkeln und Höfen begegnen sich passionierte Weinliebhaber und herzliche Einheimische. Abends legt sich eine friedliche Stille über die Rebzeilen, während die Felsabstürze des Fläscherbergs im Abendlicht leuchten.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Fläsch stammen aus dem 9. Jahrhundert im Zusammenhang mit königlichem Besitz im Churer Rheintal. Über Jahrhunderte gehörte die Gemeinde zur Herrschaft Maienfeld und trat im 15. Jahrhundert dem Zehngerichtenbund bei. Der Weinbau bildete von Beginn an die wirtschaftliche Lebensader des Dorfes, begünstigt durch den warmen Föhnwind. Im 20. Jahrhundert setzte Fläsch mit zukunftsweisenden Architekturprojekten neue Maßstäbe für die Verbindung von Bautradition und Moderne. Die Auszeichnung mit dem Wakkerpreis im Jahr 2010 würdigte diesen beispielhaften Umgang mit der gewachsenen Kulturlandschaft.