Stadtgefühl
So fühlt sich Trimmis an
Trimmis empfängt Besucher mit der heiteren, sonnendurchfluteten und bodenständigen Atmosphäre eines traditionsreichen Winzerdorfes. In den gepflasterten Gassen verströmen die alten Torkel und Bürgerhäuser eine jahrhundertealte Beständigkeit. Der Duft von gärendem Traubenmost im Herbst und das Rauschen des Föhns in den Reben prägen das Lebensgefühl. Auf den Dorfplätzen begegnen sich Einheimische und Feriengäste in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Abends legt sich eine friedliche Stille über die Rebterrassen unter den Felswänden der Hochwangkette.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Trimmis reichen bis in das 8. Jahrhundert zurück. Im Mittelalter fungierte die Burg Alt-Aspermont als mächtiger Herrschaftssitz der Herren von Aspermont, die von ihrem Felssporn aus die Handelsstraße im Rheintal kontrollierten. Im 16. Jahrhundert schloss sich die Gemeinde der Reformation an, wodurch die spätgotische Kirche St. Pankratius zum reformierten Gotteshaus wurde. Der traditionsreiche Weinbau bildete über Jahrhunderte die wirtschaftliche Lebensader des Dorfes. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihr baukulturelles Erbe mit großem Stolz.