Stadtgefühl
So fühlt sich Bonaduz an
Bonaduz vermittelt das entspannte und bodenständige Lebensgefühl eines traditionsreichen Bündner Dorfes auf einer sonnigen Geländeterrasse. Auf den Straßen und Plätzen begegnen sich Einheimische und Feriengäste in einer herzlichen, nachbarschaftlichen Atmosphäre. Die weite Ebene sorgt für ein helles, offenes Raumgefühl, während im Westen die steilen Felsabstürze der Ruinaulta eine dramatische Kulisse bilden. Trotz der Nähe zur Agglomeration Chur spürt man im Ortskern den gemächlichen Takt des Landlebens. Am Abend kehrt eine wohltuende, friedliche Stille über dem Rheintalplateau ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste Siedlungsspuren auf dem Plateau von Bonaduz reichen bis in die Bronze- und Eisenzeit zurück, wie Grabfunde belegen. In römischer Zeit verlief eine wichtige Verbindungsstraße über das Hochplateau zur Sicherung der Rheintalübergänge. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im 10. Jahrhundert unter dem Namen Panaduz. Im Spätmittelalter gehörte die Gemeinde zur Herrschaft Rhäzüns und schloss sich 1424 dem Oberen Bund zur Wahrung ihrer Freiheiten an. Ein verheerender Großbrand zerstörte 1908 weite Teile des historischen Dorfkerns, der daraufhin nach städtebaulichen Plänen wiederaufgebaut wurde.