Stadtgefühl
So fühlt sich Schiers an
Schiers verbindet die lebendige, aufgeschlossene Atmosphäre eines regionalen Bildungs- und Marktortes mit der Ruhe eines Prättigauer Dorfes. Auf den Straßen rund um den EMS-Campus prägen Schüler und Studenten das jugendliche Bild. Das Rauschen der Landquart und das Pfeifen der roten Schmalspurzüge bilden die charakteristische Klangkulisse des Ortes. In den Cafés begegnen sich Einheimische, Handwerker und Architekturreisende aus aller Welt in ungezwungener Herzlichkeit. Abends kehrt im Dorfkern eine angenehme, friedliche Stille ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Schiers stammen aus dem 12. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Herrschaft der Bischöfe von Chur. Im 16. Jahrhundert schloss sich die Gemeinde der Reformation an, wodurch die spätgotische Kirche St. Johann zum reformierten Gotteshaus wurde. Die Gründung der Evangelischen Mittelschule im Jahr 1837 begründete den Ruf des Ortes als wichtigstes Bildungszentrum Graubündens. Der Bau der Salginatobelbrücke durch Robert Maillart im Jahr 1930 setzte weltweite Maßstäbe für den modernen Stahlbetonbau. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihr baukulturelles und pädagogisches Erbe.