Stadtgefühl
So fühlt sich Churwalden an
Churwalden versprüht die lebendige und erfrischende Atmosphäre eines alpinen Ferienortes, der vom Durchgangsverkehr der Passstraße und aktiven Bergsportlern geprägt wird. Fröhliches Lachen von der Rodelbahn mischt sich mit dem Rauschen des Gebirgsbachs im Talboden. Auf den Terrassen der Gasthäuser begegnen sich Biker, Wanderer und Einheimische in ungezwungener Stimmung. Die klare, würzige Höhenluft verleiht dem Tal eine belebende Frische. Am Abend kehrt nach Betriebsschluss der Seilbahnen eine gemütliche, traditionsreiche Ruhe ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Churwalden ist eng mit der Gründung des Prämonstratenserklosters St. Maria und Michael um das Jahr 1150 durch die Freiherren von Vaz verbunden. Das Kloster diente über Jahrhunderte als geistliches Zentrum und betrieb eine wichtige Herberge für Reisende über die Lenzerheide-Passroute. Nach der Reformation wurde das Kloster schrittweise säkularisiert, die monumentale Kirche blieb jedoch als katholische Pfarrkirche erhalten. Das günstige Mikroklima mit trockenen Fallwinden begründete im 19. Jahrhundert die bis heute florierende Tradition der Bündnerfleisch-Trocknung. Der Bau moderner Bergbahnen im 20. Jahrhundert verankerte den Ort fest im Tourismus Graubündens.