Stadtgefühl
So fühlt sich Untervaz an
Untervaz empfängt Besucher mit der friedlichen, sonnendurchfluteten und geschichtsträchtigen Atmosphäre eines traditionsreichen Winzerdorfes am Fuße gewaltiger Felswände. In den gepflasterten Gassen verströmen die alten Torkel und Bürgerhäuser eine jahrhundertealte Beständigkeit. Die schroffen Wände des Calanda verleihen dem Ort eine erhabene Kulisse. Auf den Dorfplätzen begegnen sich Einheimische und Feriengäste in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Abends legt sich eine ruhige Stille über die Rebterrassen und Auenwälder.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste Siedlungsspuren in Untervaz reichen bis in die Bronze- und Eisenzeit zurück. Im Mittelalter fungierte der Ort als Stammburg und Herrschaftszentrum der mächtigen Freiherren von Vaz, die zu den einflussreichsten Dynastien Graubündens gehörten. Die Burgen Neuburg und Rappenstein sicherten die territoriale Herrschaft über das Rheintal. Nach dem Aussterben der Familie Vaz im 14. Jahrhundert schloss sich die Gemeinde dem Zehngerichtenbund an. Der traditionsreiche Weinbau bildete über Jahrhunderte die wirtschaftliche Lebensader des Dorfes. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihr baukulturelles Erbe mit großem Stolz.