Stadtgefühl
So fühlt sich Vaz/Obervaz an
Vaz/Obervaz verbindet die traditionelle, sonnendurchflutete Geborgenheit eines rätoromanischen Bauerndorfes mit dem lebendigen Puls einer internationalen Sportdestination. In den ruhigen Gassen von Zorten prägen der Duft von Lärchenholz und das Geläut der Kirchenglocken die Sinne. An den Ufern des Heidsees herrscht eine heitere, offene Urlaubsstimmung mit spielenden Kindern und aktiven Wassersportlern. Die weite Hochterrasse verleiht dem Tal ein befreiendes Gefühl von Licht und Raum. Abends versinkt die Landschaft in einer tiefen Bergruhe unter den beleuchteten Gipfeln.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Vaz/Obervaz reichen bis in das 8. Jahrhundert zurück, als die Freiherren von Vaz als eines der mächtigsten Adelsgeschlechter Graubündens herrschten. Nach dem Aussterben der Dynastie im 14. Jahrhundert schlossen sich die freien Bauern dem Zehngerichtenbund an und sicherten ihre Selbstverwaltung. Die Eröffnung der Passstraße und der Bau der ersten Hotels im späten 19. Jahrhundert leiteten den Aufstieg der Lenzerheide zum weltbekannten Ferienresort ein. Trotz des Tourismusbooms bewahrten die Weiler Zorten, Lain und Muldain ihre rätoromanische Sprach- und Bautradition. Das baukulturelle Erbe wird bis heute geschützt.