Stadtgefühl
So fühlt sich Muntogna da Schons an
Muntogna da Schons strahlt die erhabene, sonnendurchflutete und zugleich andächtige Atmosphäre einer traditionsreichen Bündner Kulturlandschaft aus. Auf den sonnigen Hängen des Schamserbergs liegt eine heitere Weite, die vom Geläut der Kuhglocken harmonisch untermalt wird. In den Gassen sprechen die Bewohner das melodische Rätoromanisch (Sutselvisch) in herzlicher Nachbarschaftlichkeit. Die Ehrfurcht vor der jahrhundertealten Kunst der Bilderdecke und die wilde Kraft der Viamala prägen die Identität. Abends legt sich eine tiefe, friedliche Bergruhe über die Terrassendörfer.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste Siedlungsspuren im Schamsertal reichen bis in die Bronze- und Römerzeit zurück, begünstigt durch die wichtige Transitroute über den Splügenpass. Die Kirche St. Martin in Zillis wurde im 12. Jahrhundert mit ihrer weltberühmten romanischen Bilderdecke ausgestattet, die als Meisterwerk mittelalterlicher Malkunst gilt. Im Mittelalter schlossen sich die Schamser Bauern dem Grauen Bund an, um ihre Selbstverwaltung gegen feudale Burgherren zu verteidigen. Durch den Zusammenschluss der Berggemeinden entstand die heutige zukunftsorientierte Gemeinde Muntogna da Schons. Bis heute pflegt die Bevölkerung ihr reiches baukulturelles und sprachliches Erbe.