Stadtgefühl
So fühlt sich Rheinwald an
Rheinwald strahlt die erhabene, schneesichere und traditionsbewusste Atmosphäre eines historischen Walser Passdorfes aus. Die massiven weißen Steinhäuser und der Geruch von Kaminfeuer im Winter prägen das Lebensgefühl. In den Gasthäusern begegnen sich internationale Wintersportler, Passreisende und Einheimische mit herzlicher Gastfreundschaft. Das Rauschen des jungen Rheins und die weite Sicht auf die Gipfel des Tambo erzeugen ein befreiendes Gefühl alpiner Größe. Abends legt sich eine tiefe, friedliche Stille über das verschneite Hochtal.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Um das Jahr 1290 wanderten deutschsprachige Walser aus dem Pomatt über die Pässe ein und wurden von den Freiherren von Vaz im Rheinwald angesiedelt. Die Siedler rodeten das Tal und entwickelten ein ausgefeiltes Saumwesen über den Splügen- und San-Bernardino-Pass. Im 19. Jahrhundert bauten die Bewohner ihre Holzhäuser nach verheerenden Dorfbränden im italienischen Steinbaustil wieder auf, wofür Splügen 1995 den Wakkerpreis erhielt. Der Bau der Festung Crestawald im Zweiten Weltkrieg sicherte die Alpenüberquerung militärisch ab. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihre Walser Mundart und Baukultur.