Stadtgefühl
So fühlt sich Cazis an
Cazis vermittelt das friedliche und bodenständige Lebensgefühl einer traditionsreichen Landgemeinde im Herzen Graubündens. Die weite Talebene sorgt für ein helles, freundliches und offenes Raumgefühl, das vom Läuten der Klosterglocken harmonisch untermalt wird. In den Straßen begegnen sich Obstbauern, Schüler und Erholungssuchende in einer herzlichen Dorfgemeinschaft. Die historische Bausubstanz verströmt eine jahrhundertealte Beständigkeit und Ruhe. Abends kehrt über den Obstwiesen und dem Klostergarten eine andächtige, erholsame Stille ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Archäologische Ausgrabungen auf dem Hügel von St. Martin belegen eine durchgehende Besiedlung des Gemeindegebiets seit der Bronze- und Eisenzeit. Im Frühmittelalter bildete Cazis ein wichtiges Verwaltungszentrum an der römischen Transitroute über die Bündner Pässe. Die Gründung des Dominikanerinnenklosters um 1120 festigte die religiöse und kulturelle Bedeutung des Ortes für das gesamte Rheintal. Nach schweren Bränden im 17. Jahrhundert wurde die Klosteranlage im prachtvollen Barockstil neu errichtet. Die reiche Obstbautradition prägt die Kulturlandschaft des Domleschgs seit vielen Jahrhunderten.