Stadtgefühl
So fühlt sich Ferrera an
Ferrera strahlt die tiefe Ruhe und archaische Kraft eines traditionsreichen Bündner Bergtales aus. Das laute Rauschen des Averser Rheins und der Duft von feuchtem Fichtenwald prägen die Atmosphäre des Tals. Junge internationale Klettersportler mischen sich in den Gasthäusern zwanglos mit einheimischen Bergbauern. Die steilen Felswände schaffen ein Gefühl von Schutz und alpiner Geborgenheit. Abends kehrt nach Sonnenuntergang eine vollkommene, fast meditative Stille über den Weilern ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste Siedlungsspuren im Val Ferrera gehen auf das Frühmittelalter zurück, als rätoromanische Bauern das Tal rodeten. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte das Tal durch den Abbau von Eisenerz und Mangan am Schmelzboden eine Blütezeit mit reger Zuwanderung von Fachkräften. Die Gemeinde schloss sich früh dem Grauen Bund an und bewahrte ihre politische Selbstverwaltung über Jahrhunderte. Nach der Stilllegung der Minen im 19. Jahrhundert wanderten viele Bewohner aus. Seit der Jahrtausendwende entwickelte sich das Tal durch den Bouldersport im Magic Wood zu einem weltbekannten Alpinstandort.