Stadtgefühl
So fühlt sich Lantsch/Lenz an
Lantsch/Lenz strahlt die heitere, sonnendurchflutete und zugleich sportliche Atmosphäre eines lebendigen Bündner Höhendorfes aus. Das rhythmische Gleiten der Langläufer auf den Loipen verbindet sich harmonisch mit der Ruhe in den historischen Gassen. In den Gasthäusern hört man das melodiöse Rätoromanisch (Surmiran) der Einheimischen neben den Stimmen internationaler Sportler. Die weite Sicht über das Albulatal erzeugt ein befreiendes Gefühl alpiner Weite. Abends kehrt nach Trainingsschluss eine friedliche, erholsame Stille auf der Hochebene ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Lantsch/Lenz reichen bis in das 9. Jahrhundert zurück, als der Ort als wichtige Suststation an der römischen Transitroute über den Julierpass diente. Die spätgotische Kirche Santa Maria wurde um 1500 vollendet und zeugt vom handwerklichen Reichtum der Gemeinde. Eine weltweite Besonderheit stellt der dortige Friedhof dar, auf dem seit dem 19. Jahrhundert einheitliche, kunstvoll geschmiedete Eisenkreuze errichtet werden. Trotz der Reformation in den Nachbardörfern blieb Lantsch/Lenz fest beim katholischen Glauben. Bis heute pflegt die Dorfgemeinschaft ihre rätoromanische Sprache und ihr Brauchtum.